Geschrieben von:Students Stories
Datum:May 27, 2014
Posted in:Blog / Standorte / Argentinien / Buenos Aires / Buenos Aires hat mein Leben verändert

Buenos Aires hat mein Leben verändert

Thailand, Deutschland und Australien sind nur einige Orte, an denen ich schon war, aber ich wusste, dass das nächste Abenteuer meines Lebens irgendwo in Südamerika sein würde. Ich hatte da schon einige Städte im Kopf, aber brauchte nur fünf Minuten bevor ich wusste, wo ich leben wollte. Die Kultur und der Lebensstil Buenos Aires‘ klang verlockend und hat mich sofort geködert. Einige der faszinierendsten Aspekte Argentiniens sind die Mischung aus europäischer und lateinamerikanischer Kultur, die von vielen umschwärmten Sehenswürdigkeiten der Stadt, und natürlich darf ich nicht vergessen zu erwähnen wie schön die argentinischen Frauen sind.

Nach viel Recherche habe ich mich entschieden, einen Spanischkurs bei Apple Languages und ihrer Schule in Buenos Aires auf dem Plaza de Mayo zu buchen. An meinem ersten Tag habe ich mich gefühlt, als würde wieder die Schule beginnen. Ich habe eine Menge Leute kennengelernt und konnte mir all diese Namen nicht merken. Jeder befand sich in der gleichen Situation wie ich – aufgeregt, in Buenos Aires zu sein und nun vor der Erfahrung des Lebens zu stehen.

Wir sind nach dem Unterricht die Stadt entdecken gegangen bis unsere Füße wehtaten und bis unsere Mägen Essen verlangten. Dann sind wir in die Restaurants von Palermo oder San Telmo gegangen, um zu Abend zu essen und ein paar Bier zu trinken. Gelinde gesagt wurde unser Spanischkurs eine große Familie, wenn auch nur für ein paar Wochen.

Ich habe in einer Wohnung in Palermo gewohnt und war somit nur einen Katzensprung von vielen Restaurants und Bars entfernt, die am Wochenende übervölkert waren. Dass ich jegliches Zeitgefühl verlor, während ich Buenos Aires‘ Nachtleben genoss, kam oft vor. Da bestellt man sein erstes Quilmesbier überhaupt an einer Bar und plötzlich ist es vier Uhr während es in der Bar immer noch vor Menschen wimmelt.

Am Wochenende habe ich normalerweise nicht so touristische Stadtteile besucht, die ich vorher noch nicht gesehen habe. Richtiges Herzklopfen habe ich bekommen, als ich mit dem Fahrrad durch die Stadt gedüst bin. Ich würde daher immer empfehlen, auf den ausgewiesenen Fahrradspuren zu fahren. Aber da ich ein hoffnungsloser Adrenalinjunkie bin, bin ich natürlich auf der Straße gefahren wo zahlreiche Motorräder an mir vorbeirasten und endlos viele Taxis für Passagiere anhielten. Aber genau hier auf diesen Straßen werde ich Buenos Aires am besten in Erinnerung behalten. Auf den Hauptstraßen war normalerweise Stop-and-Go-Verkehr, aber wenn man mal nach rechts oder links abbiegt, dann landet man in einer ruhigeren Straße, wo man dem Geruch von frischen Empanadas und frischgebrühtem Espresso nur schwer entkommen konnte.

Im Allgemeinen gab mir die Schule in Buenos Aires die besten Möglichkeiten, um Spanisch zu lernen und Freunde zu treffen. In den acht Wochen, in denen ich hier war, habe ich meine Grundkenntnisse im Spanischen dahingehend verbessert, dass ich jetzt ganze Unterhaltungen in Präsens und Futur halten kann. Wenn ich irgendetwas an meinem Aufenthalt hätte ändern können, dann nur die Sache, dass ich nicht länger geblieben bin!

– Luke Offutt (USA)