Geschrieben von:Sprachreisen
Datum:June 30, 2014
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Hamburg No. 2: Ankunft in Hamburg

Ich bin angekommen und mir geht es gut und ich fühl mich wohl. Ich bin am Samstag mit Ryanair nach Lübeck geflogen und habe von dort den Bus in die Innenstadt genommen. Es hätte einfacher nicht sein können. Der Bus hat acht Euro gekostet und ist an die Flugzeiten gebunden, d.h. also wenn sich der Flug verspätet fährt auch der Bus erst später los! Ich bin mit dem Bus ca. eine Stunde gefahren und ich hatte die komplette Rückbank für mich selbst. Bei der Ankunft am Busbahnhof ist auch gleich eine U-Bahnstation so dass man sehr günstig in Hamburg umherfahren kann.

Die Hamburger U-Bahn ist nicht so wie die in London, wo es überall Absperrungen gibt. Man kann sich frei bewegen ohne, dass das Ticket beim Ein- und Ausgang kontrolliert wird. Aber ich wusste, dass ich nicht Schwarzfahren konnte. Wenn man erwischt wird bedeutet das meist eine empfindliche Strafe. Daher werde ich mich wohl damit ein Wochenticket zu kaufen – so schwer kann das ja nicht sein.

Nachdem ich meine Sachen abgelegt hatte bin ich mit Freunden einen Flammkuchen essen gegangen und habe das typisch deutsche Getränk Apfelschorle genossen. Wir sind dann auf eine Lichtertour durch Hamburg gegangen. An der U-Bahnstation St. Pauli geht das Rotlichviertel los, welches Reeperbahn genannt wird – nach der großen Strasse, die dort verläuft. Hier sind die coolsten Bars und winzige Clubs in die alle möglichen Leute feiern gehen. Das haben wir dann auch getan – bis 3:30 Uhr morgens!

Am Sonntag kamen wir dann nur schwer raus. Aber als wir dann um 14:30 Uhr das Haus verliessen sind wir mit der Metro ersteinmal zur Sprachschule gefahren. Es sind nur drei Minuten und ich habe nicht wirklich das Gefühl, dass ich was verpasse wenn ich nicht im schuleigenen Wohnheim wohne. Sonntags war die Schule natürlich zu aber so konnte ich mich in der gehobenen Nachbarschaft ein wenig umsehen. Wir sind von der Schule nur ein paar Schritte zur Einkaufsstrasse gelaufen. Dort hatte ich dann ein Cola (gut gegen Kater) während wir an der Binnenalster (ein kleiner künstlicher See, der von der Alster stammt) entlangspazierten. Wir sind etwas essen gegangen, denn nur in Deutschland bekommt man Spezialitäten wie Schweinegeschnetzeltes. Das kleine preiswerte aber sehr leckere Restaurant hieß Tiffany benannt nach Audrey Hepburn berühmtester Rolle. Dann ging es auch schon wieder Nachhause gegangen damit ich fit für den 8:30 Uhr Unterricht bin!

Randnotiz: Mir wurde gesagt, dass Flammkuchen eigentlich aus Frankreich kommt – aber es ist trotzdem sehr beliebt in Deutschland und sehr lecker!

Peter