Geschrieben von:Students Stories
Datum:July 22, 2014
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Kultur und Schokolade- Barcelonas süße Seite

Wie schonmal erwähnt, haben sehr viele Leute angekündigt mich während meines „spanischen Exils” besuchen zu kommen. Und einige haben ihr Versprechen wirklich wahr gemacht. Vor einigen Wochen war meine Mutter zu Besuch. Obwohl ich die meiste Zeit arbeiten musste, haben wir versucht das Beste aus unserer gemeinsamen Zeit zu machen. Ich bin normalerweise nicht für Touri- Zeug zu begeistern, aber meiner Mutter zur Liebe habe ich mich mitschleppen lassen und damit jetzt mein Soll an kulturellen Aktivitäten für das ganze Jahr erfüllt!

Der erste Ort, den wir angeguckt haben, war der Park Güell ganz in der Nähe meiner Wohnung. Obwohl der berühmte Park an diesem Tag ganz besonders voll von Menschen war, muss ich zugeben, dass er wirklich beeindruckend ist. So beeindruckend, dass meine Mutter sich tastsächlich entschieden hat endlich herauszufinden wie ihre Handykamera funktioniert (ihr Handy ist besser als meins!), nur um ein paar Fotos, unter anderem von dem fantastische Ausblick auf die Stadt, machen zu können. Das will schon etwas heißen, denn normalerweise sieht meine Mutter Handys nur als unnötigen Technik-Schnick-Schnack.

Darüber hinaus sind wir mehrere Male Las Ramblas hoch- und runtergeschlendert, waren am Strand und in zwei Museen. Auf den dringenden Wunsch meiner Mutter hin waren wir unter anderem auch im Picasso-Museum- angeblich das beliebteste Museum der Stadt, was ich nur allzu gut glauben kann! Unser Timing war mal wieder nicht das Beste und wir sind am ersten Sonntag des Monats hingegangen-somit war der Eintritt umsonst, aber das Museum dafür umso voller!

Vielleicht weniger kulturell, aber viel entspannter und zumindest für mich von mehr Interesse war unser Besuch des Schokoladenmuseums. Gelegen in der Nähe des Picasso- Museums, jedoch viel weniger überlaufen, kann man hier nicht nur die Geschichte von Schokoladenproduktion und –Konsum kennenlernen, sondern auch beeindruckende Statuen aus Schokolade bestaunen, zum Beispiel das berühmte Wagenrennen von Ben Hur. Im ganzen Museum riecht es außerdem so intensiv nach Schokolade, dass ich mir beim Verlassen des Gebäudes nicht sehnlicher gewünscht habe als mir ein Stückchen zu gönnen.

Inzwischen ist meine Mutter wieder zuhause und ich gehe in Barcelona meinem Alltag nach. Aber keine Sorge, es wird bald neue Geschichten über meine Zeit hier in Barcelona geben!

Katherine