Geschrieben von:Students Stories
Datum:August 6, 2014
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Meine Ankunft in Málaga

Während meines Spanischkurses in Málaga habe ich regelmäßig Tagebuch geführt und weil meine Zeit dort so toll war, würde ich Ihnen gerne ein paar meiner Erfahrungen berichten.

Ich war zwar schonmal in Spanien, aber dieses war meine erste Reise nach Andalusien. Auch wenn ich auf dem Weg zum Flughafen richtig aufgeregt wurde, war ich auch etwas nervös, weil das meine erste richtige Reise alleine war. Ich glaube so geht es den meisten Schülern, die zum ersten Mal ins Ausland reisen um einen Sprachkurs zu machen, aber keine Sorge- es wird schon alles klappen!

Bei meiner Ankunft im Flughafen von Málaga habe ich schnell ein Taxi finden können, die Adresse der Schule in der Hand falls der Fahrer meine Aussprache nicht verstehen würde. Ich bat ihn jedoch erstmal mit meinem holprigen und ziemlich eingerosteten Spanisch mich zum Wohnheim der Sprachschule  zu bringen und er machte den Eindruck, dass er wüsste wovon ich rede. Etwas unsicher, ob man sich hier auf den Vorder- oder Rücksitz eines Taxi setzt, entschied ich nach kurzem Zögern nicht zu englisch und reserviert wirken zu wollen und quetschte mich mit all meinem unnötigen Handgepäck auf den Beifahrersitz.

Während der Fahrt wurde mir klar, wie schlecht mein Spanisch in den 5 Jahren geworden war, in denen es im hintersten Winkel meines Gehirns vor sich hin gerottet ist. Der Taxi-Fahrer hatte jedoch Geduld mit mir, auch wenn er ziemlich belustigt war von meinem Versuch den Sonnenuntergang zu kommentieren indem ich die französische Entsprechung „Die Sonne geht ins Bett” wortwörtlich übersetzte.

Der Herr an der 24 Stunden-geöffneten Rezeption war wirklich freundlich, entgegenkommend und hilfsbereit, im Nachhinein kann ich mir jedoch nicht erklären wann er jemals Schlaf bekommt- denn immer wenn ich dort vorbeilief, saß er mit einem breiten Lächeln hinter dem Empfangsthresen.

Ich brachte mein Gepäck in mein Zimmer, das wirklich groß und sauber war und sogar ein Telefon hatte und aß dann ein getoastetes Sandwich mit Gemüse in dem schuleigenen Café. Die Speisekarten finden sich an der Bar, wo man dann auch bestellt und eine Nummer kriegt- sobald diese aufgerufen wird, kann man sich sein Essen dann an einem Fenster zur Küche abholen.

Am nächsten Morgen schleppte ich mich aus dem Bett und zog aufgeregt ein trägerloses Top und einen Rock an- glücklich dem englischen Wetter entkommen zu sein. Obwohl ich mich vor meiner Reise bereits ausführlich über die Schule informiert hatte, konnte ich garnicht anders als von der Qualität und dem Ausmaß der Einrichtungen beeindruckt zu sein. Im Selbstlernzentrum zum Beispiel gibt es so eine große Auswahl an Buch- und Videomaterial, dass die Schüler dort je nach Laune immer etwas finden um sprachlich weiterzukommen.

Das war es erstmal für heute- aber mein nächster Artikel über Málaga kommt bestimmt!

Miriam