Geschrieben von:Sprachreisen
Datum:October 5, 2016
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Das Leben in Puerto de la Cruz

Derzeit lebe ich in dem Dorf Puerto de la Cruz auf Teneriffa. Als Teil der kanarischen Inseln liegt dieses Dorf im nord-westen der Insel.

Das Dorf ist eigentlich eine Stadt, da es seine eigene Verwaltung hat. Allerdings ist es nur 9 Quadratkilometer groß. Damit ist es 175 mal kleiner als London. Obwohl es sehr klein ist, gibt es dort viel zu tun. Zumindest seh ich das so!

Puerto de la Cruz hat viele kleine Straßen mit Bars, Restaurants, Shops und Boutiquen. Einer der schönsten Plätze für einen Drink am Abend ist der Plaza del Charco, direkt im Satdtzentrum. Es ist ein wirklich toller Platz mit vielen Bars und Restaurants.

Ich glaube, der allerbeste Ort für einen Drink ist das „La Compostelana Plaza“, welches eigentlich eine Restaurantkette ist, die sich auf leckere Pizza spezialisiert hat! Du bist in fast jeder größeren Straße der Stadt nie weit von einem Retsaurant oder einer Bar entfenrt, im Stadtzentrum und sogar auch außerhalb.

Das Nachtleben

Wenn du abends ausgehen willst, kann ich das „la Bodega Aithamy“ empfehlen, auch bekannt als Medio Litro. Es befindet sich in der Nähe des Plaza del Charco in einem Keller. Für manche Europäer ist das vielleicht seltsam, aber die Getränke sind billig hier. Du zahlst beispielsweise für einen halben Liter Rum-Cola nur 3,80 Euro. Die Getränke sind ziemlich stark, daher sollte eins reichen.

Neben dem „la Biodega Aithamy“ ist die „Blanco“ Bar, eine Limbobar und das „Sheriff“. Komm am besten vor 00:30 Uhr ansonsten musst du 5,00 Euro Eintritt bezahlen. Alle diese Bars sind auch den Einheimischen bekannt.

Puerto de la Cruz ist eine Fischerdorf und hat daher viele Strände. Das besondere an diesen Stränden ist, dass sie schwarzen Sand haben. Teneriffa ist eine Vulkaninsel und der Strand ist schwarz, aufgrund der Erruption des Vulkans El Teide. Dieser ist mit 3.718 Metern der höchste Vulkan in Europa!

Der Jardín Strand und der Pier

Der bekannteste Strand ist Jardín, nur einen kurzen Weg vom Stadtzentrum entfernt. Dieser ist auch der größte Strand. Sei vorsichtig, wenn du dort bist, da es viele Steine entlang der Küste gibt. Es ist ratsam Schuhe zu tragen, wenn du ins Wasser gehst. Hier kannst du auch das älteste “Schloss” der Stadt finden, Castillo San Felipe.

Wenn du der Küste bis zum Zentrum folgst, kommst du an der „Muelle“ (dem Pier) vorbei. Er ist nicht wirklich beeindruckend, das es nur ein kleiner Strand mit Steinen und Ziegeln ist, aber er ist einer der beliebtesten Plätze im Dorf. An dem Pier kannst du ein tolles “Chiringuito” beziehungsweise ein lokales Restaurant finden. Wenn du in Puerto de la Cruz bist, musst du das sehen! Es gibt dort keine Karte, sonder du wählst einfach den Tagesfisch- welcher nicht frischer sein könnte. Beachte, dass das Restaurant um 17:00 Uhr schließt.

Teneriffa – der windige Ort

Wenn du nach dem Pier weiter gehst, kommst du zu dem, meiner Meinung nach, schönsten Punkt der Stadt. Dem „Punto de Viento“, der als windiger Ort übersetzt wird. Von dort hast du eine fantastische Sicht auf die Küste und den Ozean. Es gibt auch einen „Strand“, den Playa San Telmo. Allerdings wurde der nur mit Steinen und Felsen aufgeschüttet. Man kann dort auch nicht wirklich Baden gehen, da die Wellen zu stark sind. Sei also vorsichtig, wenn du an diesem Strand bist. Es gibt viele Steine im Wasser, also befolge die Regeln.

Obwohl Teneriffa bekannt für die schönen Strände ist, ist es ebenfalls für seine starken Strömungen bekannt. Geh also nicht in das Wasser, wenn du eine rote Fahne siehst.

El Lago Martianez

Neben dem Playa San Selmo findets du die Quellen von Los Lagos- El Lago Martianez. Diese Quellen wurden durch die Natur geformt. Alles darum wurde erbaut, aber es fließt auf natürliche Weise Meerwasser rein. Der Eintritt für Los Lagos ist 5,50 Euro pro Tag. Ich selbst war noch nicht da, aber es soll sich wohl lohnen!

Ein kleines bisschen weiter und du findest den, meiner Meinung nach, schönsten Strand, den Playa Martiánez. Er ist ziemlich klein, aber es ist dort sehr ruhig. Es ist am Rande der Stadt, also sind dort nicht viele Leute.

Die Spanischschule, wo ich mein Praktikum machen, ist nur 2 Kilomter (7 Minuten) von dem Playa Martianez entfernt.

 

Puerto de la Kultur

Besucher von Puerto de la Cruz sind vielleicht ein bisschen enttäuscht, wenn sie nach einem bisschen Geschichte suchen. Puerto de la Cruz hat nur 3 Museen. Aber man kann viel Kultur finden, wenn man weiß wo. Die Architektur ist toll, da viele Häuser einen Balkon aus Holz haben. Das war früher ein Zeichen für Wohlstand. Je detaillierter der Balkon, desto reicher die Familie. Ich weiß allerdings auch nicht mehr über die Stadtgeschichte, außer das die Stadt mal die Hauptstadt war, da sie den größten Hafen hatte. Der Seehandel wurde außerhalb der Stadt gelegt und hat den Weg für Einheimische und Touristen freigemacht, die von dem Wetter und der Küste profitieren wollen.

-Gastbeitrag von Nadine Urlings