Geschrieben von:Students Stories
Datum:July 4, 2014
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Ich vermisse Guanajuato!

Leben und Lernen in Guanajuato war eine meiner tollsten Erfahrungen! Ich spüre immer noch die Wärme der Sonne und die Freundlichkeit der Menschen. Ich vermisse es sogar meinen mexikanischen Spanischakzent zu trainieren um mehr wie ein Einheimischer zu klingen.

Alles ist so lebhaft hier! Das Sonnenlicht, der Geruch der frischen Früchten, das Lächeln der Menschen und die Farben – die wirklich lebendigen Farben – aber auch die Kolonialbauten, die Kleider und der blaue Himmel!

Ich habe es geliebt einfach nur durch die kopfsteingepflasterten Strassen zu gehen, neue Cafés mit schönen Terrassen zu entdecken und den gebräunten und bäuchigen mariachis mit ihren tiefen Stimmern im Park oder auf der Strasse zuzuhören. Jeden einzelnen Tag habe ich neue Leute kennengelernt und nach nur einer Woche hatte ich schon eine Menge Freunde!

Etaín, Luis Ángel, Balandrán, Natalia und ich haben uns immer am Plaza Mayor getroffen wo wir meist einen Kaffee getrunken haben und die neuestes Ausflüge geplant haben. Wir haben Cristo Rey (die zweithöchste Statue der Welt gleich nach der Satue in Rio de Janeiro), La Valenciana, Atotonilcos “Mexikanische Sixtinische Kapelle“, San Miguel de Allende, Querétaro, Guadalajara und sogar Puerto Vallarta besucht!

Ich habe hier viele mexikanische Freunde gefunden und diese haben mir immer gesagt ich soll vorsichtig sein mit dem was ich essen, denn „Europäer haben einen schwachen Magen“. Ich habe nicht weiter zugehört bis ich plötzlich unter “Moctezumas Rache” litt. So haben es zumindest meine Freune genannt. Augenscheinlich wollte Moctezuma Rache an den Europäern üben, die ihm sein Reich wegnahmen. Also wenn Sie in Mexiko sind sollten Sie vielleicht nicht das Leitungswasser trinken, denn da nimmt er Ihnen das übel. Aber bald ging es mir wieder besser und ich habe das tolle mexikanische Essen und Agua de Jamaica genossen. Das ein Hibiskustee mit viel Zucker und einer echten Blüte. Ein anderes kulinarisches Highlight ist helados de bote. Das ist eine Art Eiscreme allerdings ohne Milch, Diese findet man überall in den verschiedensten Sorten. Auf dem Querétaro Markt haben wir sogar eine mit Schlangengeschmack gesehen. Keiner von uns hat sie probiert.

Die Sprachschule liegt gleich im Stadtzentrum von Guanajuato und die Lehrer sind sehr freundlich. Das Gebäude ist wunderschön und es gibt eine große Terrasse, auf der ich mit meinen Mitschülern während der Pause getroffen habe. Dort habe ich immer das „mexikanische Gefühl“ mit der warmherzigen Atmosphäre und den lebhaften Farben bekommen.

Ganz besonders viel Spass hatte ich, wenn wir abends ausgegangen sind. Ich wollte unbedingt wissen wie die cantinas so sind, aber Natalia, Eta und ich hatten Schwierigkeiten reinzukommen denn diese waren nur für Männer zugelassen! Letztendlich haben wir eine gefunden wo man uns reinließ – wenn auch nur für ein paar Minuten. Dort habe ich allerdings auch verstanden warum Mexikanerinnen nicht sonderlich traurig waren, dass sie dort nicht reindurften denn da drin war es sehr schmutzig und irgendwie langweilig. Trotzdem war ich glücklich mal in einer echten cantina gewesen zu sein!

Es gibt dennoch so viele Dinge die ich hier in Guanajuato noch nicht gesehen habe! Ich musste leider zurück um meine Universität abzuschliessen aber da ich hier so viele Freunde gefunden habe, werde ich bestimmt bald zurückkommen!

Tanya (Russland)