Geschrieben von:Apple Languages
Datum:August 6, 2014
Posted in:Blog / Standorte / Spanien / Malaga / Málaga entdecken

Málaga entdecken

Mir hat die Sprachschule am Strand in Málaga total gut gefallen. In dem eleganten Gebäude herrscht eine familiäre Atmosphäre, wahrscheinlich weil die Schule, zumindest verglichen mit der anderen Schule in Málaga (Premium), relativ klein ist. Den hübschen Garten, der das Gebäude umgibt, muss man einfach lieben- im Schatten der Palmen hier kann man wunderbar entspannen.

Die Mitarbeiterin der Schule, die mich herumgeführt hat, hat mir auch direkt einen Geheimtipp gegeben und mir einen köstlichen Frucht-Smoothie in einer hübschen kleinen Stranbar vorgeschlagen. Natürlich war ich einverstanden und wir mussten nur die Straße zum Strand überqueren und schon waren wir an einer kleinen rustikalen Bar, von deren Terasse man einen wunderschönen Blick aufs Meer hat. Die Auswahl an Kombinationen von frisch gepressten Säften war einfach überragend und während wir dann unser kühles Getränk genossen haben, konnte ich all meine Fragen über die Schule loswerden und zwischendurch auch mal innehalten um die friedliche Umgebung zu genießen.

Nach dem Unterricht am Morgen beschloss ich, Málaga zu erkunden. Ich wusste nicht genau bis zu welcher Station ich fahren musste, aber nach nur 10 Minuten sah es aus als würden wir ins Zentrum kommen und ich stieg aus. Ich entdeckte einen kleinen Weg und folgte ihm in der Hoffnung er würde vielleicht zu einem Aussichtspunkt auf der alten Festung der Stadt führen, den man von hier aus sehen konnte.

Anstatt dessen führte er mich immer weiter einen steilen Hügel hinauf bis zu dem arabischen Palast Alcazaba, von dem aus man eine tolle Aussicht in alle Richtungen hat (deswegen haben die Araber wahrscheinlich genau hier gebaut). Die Übersicht über den Aufbau der Stadt half mir mich zu orientieren und weil ich jetzt noch mehr Lust hatte Málaga zu erkunden, kaufte ich mir ein Eis, machte mich auf den Weg zurück den Hügel hinunter und lächelte die Leute ermutigend an, die mir keuchend und schnaufend entgegenkamen. Ich lief ohne ein wirkliches Ziel los, schlenderte ein bisschen durch die Straßen um die Kathedrale herum und beobachtete wie sich die Cafés mit plaudernden Menschen füllten während sich der Arbeitstag langsam seinem Ende zuneigte und die untergehende Sonne immer längere Schatten warf.

Auf meinem Weg zurück ins Wohnheim kam ich an einem neuen, trendig aussehenden Restaurant ganz in der Nähe der Schule vorbei, das eine Reihe wirklich verführerisch klingender Pizzas und Calzones auf der Speisekarte hat (besonders die vegetarischen scheinen gut zu sein!), aber ich war nicht hungrig genug um eine große Mahlzeit zu essen und bin deswegen zum Essen in die Schule zurück gegangen.

Kurze Zeit später habe ich mit dem sehr extrovertierten Mitarbeiter Victor gesprochen und fand raus, dass er für die Ausflüge und freiwilligen Programmpunkte zuständig ist. Ich hatte bereits Anzeigen für einen Ausflug in die, für ihre Schönheit bekannten, Städtchen Nerja und Frigiliana gesehen, der am nächsten Tag stattfinden sollte und Victor sicherte mir direkt einen Platz. Am Ende des Abends unterhielt ich mich mit Victor, einem Freund von ihm, und dem Barkeeper an der Bar- wobei „unterhalten” angesichts meiner spärlichen Spanischkenntnisse etwas übertrieben ist- ich versuchte eher dem Gespräch zu folgen und warf ab und an in einer Mischung aus Englisch und Spanisch meine eigenen Kommentare ein.

In meinem nächsten Post werde ich über den Ausflug nach Nerja und Frigiliana schreiben!

Miriam