Geschrieben von:Students Stories
Datum:August 14, 2017
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Englischkurs in Liverpool – Montag

Dieser Blogeintrag ist die Fortsetzung von: Englischkurs in Liverpool – Tag 1.

Mein erster Schultag ist endlich da!

Ich wusste bereits, dass ich um 8.15 Uhr an der Schule erwartet werden würde. Ich bin also pünktlich an der Schule angekommen, wurde im Sekretariat registriert und dann darum gebeten, im Gemeinschaftsraum zu warten.

Die Schule ist wundervoll! Sie belegt zwei Stockwerke eines bezaubernden Gebäudes im Stadtzentrum, besser gesagt im Stadtteil Cavern. Die Schule ist modern ausgestattet und man hört Beatles-Musik im Hintergrund!

Außerdem ist die Atmosphäre im Schulgebäude sehr lebhaft und dynamisch. Das Schulpersonal gefällt mir, alle sind super freundlich und hilfsbereit. Der Gemeinschaftsraum ist ein toller Ort, um die anderen Sprachschüler kennenzulernen. Es ist ein großer, heller Raum mit jeder Menge Fenster. Dazu gibt es eine Tischtennisplatte, eine Küchenzeile  und einen Fernseher (in dem konsequent ein englischer Nachrichtensender läuft!). Den Schülern stehen dort zudem Computer zur Verfügung, sowie vier große Tische, auf denen ein kleines Willkommensfrühstück serviert wurde 🙂

Willkommensgruß der Schule

Wir begannen, uns alle untereinander kennenzulernen und warteten auf die letzten Schüler, als eine Frau in den Raum kam und uns durch die Schule führte.. Wir erhielten nochmals eine Kopie des Willkommenspakets und lasen es gemeinsam durch, um alle offenen Fragen zu klären. Danach bekamen wir das WLAN-Passwort, ein Armband mit Notfallnummern, das Aktivitäten-Programm mit allen Nachmittagsaktivitäten für die Woche, ein unserem Sprachniveau angepasstes Lehrbuch und unseren persönlichen Stundenplan.

Alles wurde sehr klar und deutlich und freundlich erklärt. Man hat sich definitiv willkommen gefühlt! Anschließend haben wir erneut einen Rundgang durch die Schule gemacht. Die Schule besitzt 30 Klassenzimmer und jedes ist nach etwas Musikalischem benannt. Dazu gibt es zwei weitere Gemeinschaftsräume mit Computern und zwei Toiletten. Wir lernten außerdem das Verwaltungsbüro kennen und, was mich wohl am meisten interessierte, war der mehrkonfessionelle Gebetsraum.

Meine erste Unterrichtsstunde

Um 9.30 Uhr hieß es: Die erste Unterrichtsstunde steht an! Ich liebe die Atmosphäre hier, jeder kommt aus einem anderen Teil der Welt und man fühlt sich in der Gruppe sofort wohl. Dies liegt aber auch an den Lehrern, die uns Englisch auf eine lockere und zugleich effektive Weise beibringen, indem sie uns unterhalten und uns durch viele Aktivitäten und Gruppenarbeit, die Möglichkeit geben, uns untereinander besser kennenzulernen.

Ich bin in einer Gruppe fortgeschrittener Anfänger und es ist problematisch. Mein Lehrer und ich haben sofort gemerkt, dass es etwas zu einfach für mich ist, vor allem, da ich nur für eine Woche hier bin. Aber ich dachte mir, dass ich die Stunde trotzdem genießen und mich dann am Nachmittag um einen Kurswechsel kümmern sollte.

Dynamische Sprachspiele

Die Stunde war sehr dynamisch, wir haben ein ‘’Risiko-Spiel‘‘ (mit Monopoly-Währung) gespielt. Es ging darum zu wetten, ob der Satz, den der Lehrer an die Tafel geschrieben hatte, richtig oder falsch war. Noch besser war es, wenn man den Fehler genau benennen konnte. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, vor allem auch, weil wir in Teams arbeiten konnten, was uns die Möglichkeit gab, miteinander zu reden und unsere Kommunikationsfähigkeiten zu verbessern.

Auch die zweite Übung schien mir sehr geeignet zu sein und ermöglichte es mir, die anderen Schüler besser kennenzulernen. Die Aufgabe bestand darin, dass wir ein Blatt Papier bekamen, auf dem bestimmte Charakteristiken und Lebensweisen beschrieben waren, und wir dann jemanden finden mussten, auf den diese zutrafen. Ich finde, das war eine wirklich gute Idee, da in unserem Kurs auch einige Schüler aus China, Japan und Südkorea waren, die einen ganz anderen kulturellen Hintergrund sowie andere Namen und Meinungen haben als die europäischen Schüler.

Jede Aktivität war darauf ausgelegt, uns die Grammatik mithilfe praktischer Übungen näherzubringen. Die 15-Minuten-Pause war perfekt, um durchzuatmen und einen Kaffee oder ein kaltes Getränk zu sich zu nehmen. Die letzte Übung war auch fantastisch! Jeder Schüler erhielt ein Stück Papier mit einem Wort darauf. Jedes Wort ergab zusammen mit einem anderen Wort eine englische Redewendung und, wer die andere Hälfte hatte, wurde unser Partner für die letzte Konversationsübung. So bildeten sich dann die Paare für die Übung. Ich hatte das Wort „back“ und ein Mädchen aus Chile das Wort „forward“. Also lernten wir uns dank des Schicksals kennen und redeten über Bücher, Filme, Reisen, Tiere und vieles mehr! Es war wie eine Art Speed-Dating, nur eben auf freundschaftlicher Basis. Es war sehr lustig!

Mittagspause

Um 12.15 Uhr war es Zeit für die Mittagspause. Alle Schüler versammelten sich im Gemeinschaftsraum. Wie bereits erwähnt, liebe ich die Atmosphäre in diesem Raum. Es wurde viel geplaudert, gelacht, Tischtennis gespielt… Ich habe sehr schnell neue Schüler kennengelernt. Besonders gut verstehe ich mich mit einem Jungen aus Südkorea und einem Mädchen aus der Slowakei. Bevor ich die Schule verließ, ging ich noch kurz ins Sekretariat und bat um einen Klassenwechsel. Nach einem kurzen Gespräch mit dem Schulpersonal wurde es mir erlaubt, die Klasse zu wechseln. Am nächsten Tag würde ich mich dann im mittelmäßigen Fortgeschrittenen-Niveau befinden. Die Schule gab mir schnell einen neuen Stundenplan. Für den Rest der Woche würde ich also jeden Tag um 9.30 Uhr Unterricht in Raum 11 haben. Äußerst fantastisch!

Auf dem Weg zurück zu meiner Unterkunft habe ich einige meiner Mitbewohner getroffen. Wir haben beschlossen, shoppen zu gehen und danach gemeinsam in unserer Küche einen Film zu schauen. Dort gab es nämlich einen großen Fernseher, an den man seinen Computer anschließen konnte. Also machten wir es uns auf den Sofas bequem und schauten einen Film (auf Englisch und natürlich mit englischen Untertiteln!).

Der erste Tag war wirklich in jeglicher Hinsicht wunderbar!

Lesen Sie meinen nächsten Blogeintrag hier: Englischkurs in Liverpool – Dienstag

 

Fiammetta